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Hämorrhoiden Schmerzen lindern

Hämorrhoiden Schmerzen lindern


10 Minuten Lesezeit

Etwa 70 % der Menschen leiden zumindest einmal im Leben an Hämorrhoiden Schmerzen. Die Dunkelziffer ist kaum einzuschätzen. Damit ist das Krankheitsbild nicht nur weit verbreitet, sondern auch ein selten thematisiertes Tabuthema der westlichen Gesellschaft.  

Schmerzende Hämorrhoiden werden mit dem nächsten Stuhlgang nicht verschwinden, sondern durch Druck bei häufigem Pressen nur schlimmer. Mache Dich in unserem Blog-Post schlau, wie es zu den lästigen Hämorrhoiden Beschwerden kommt und welche Hausmittel Dir wirklich helfen. Mit unseren wirksamen Tipps zu Ernährung, Bewegung und Hygiene kannst Du Hämorrhoiden Schmerzen schnell lindern.


  1. Hämorrhoiden: Definition & Symptomatik
  2. Risikofaktoren
  3. Traditionelle Behandlungsmöglichkeiten
  4. Wirkungsvolle Hausmittel
  5. Fazit: Vorbeugung ist die beste Medizin

Hämorrhoiden: Definition & Symptomatik

DEFINITION

Hämorrhoiden an sich machen keine Probleme. Erst wenn sich diese zwischen After und Enddarm befindlichen Schwellkörper entzünden, verursachen sie Schmerzen. Ihre Funktion liegt darin, den Enddarm im Zusammenspiel mit den Schließmuskeln zu verschließen. Ohne Hämorrhoiden wäre unser Schließapparat unvollständig. Wenn Hämorrhoiden aber geschwollen sind, dichten sie den Enddarm nicht mehr richtig ab, leiern aus oder treten gar aus dem After aus. Es kann zu unwillkürlichem Stuhlabgang und Entzündungen im Analbereich kommen. Man spricht dann vom Hämorrhoidalleiden – im Volksmund wird einfach von schmerzhaften Hämorrhoiden gesprochen.

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SYMPTOMCHECK

Wie äußern sich Hämorrhoiden-Schmerzen? Es juckt am Po, der Darm scheint sich wie bei einer hartnäckigen Verstopfung nicht richtig entleeren zu wollen und hinzu kommen unangenehme Schmerzen am After, vor allem beim Sitzen. Als ob das nicht genug wäre, ist auch noch die Feinkontinenz gestört und es kommt zu Stuhlschmieren in der Unterhose. Ob Du an geschwollenen Hämorrhoiden leidest, solltest Du bei einem Proktologen abklären lassen. Hier eine Checkliste mit typischen Symptomen: 

  • Juckender, brennender After mit Druckempfindlichkeit
  • Häufiger Stuhldrang, aber kaum Defäkation
  • Stuhlschmieren
  • Ungewolltes Austreten von Luft, Stuhlflüssigkeit und Stuhl; Nässen
  • Hellrotes Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier
  • Fremdkörpergefühl

Wer zu frühen Stuhldrang verspürt, hat meist nur kleinvolumige Stuhlportionen, die automatisch zu häufigeren Stuhlgängen mit vermehrtem Druck und Pressen führen. Dies bewirkt, dass der Kot auf die noch mit Blut gefüllten Hämorrhoidalpolster gepresst wird. Sind die hämorrhoidalen Blutgefäße allerdings noch vom vorangegangenen Stuhlgang stark durchblutet, können sie beim erneuten Stuhlgang nicht willkürlich ihr Blut entleeren. Sie benötigen hierzu den rektoanalen Reflex, der aber durch zwanghafte Bauchpressen ausbleibt. Folglich befindet sich bei Hämorrhoiden 1. Grades hellrotes Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier. Bei wiederholtem Pressen werden die Hämorrhoiden immer weiter nach außen geschoben (2. Grad). In diesem Fall muss unbedingt der Arzt aufgesucht werden, denn es kann zu einem ständigen „Vorfall“ (also Austreten) der Hämorrhoiden kommen, was als besonders schmerzhaft und unangenehm empfunden wird. Im 3. Grad der Erkrankung kann man die vorgefallenen Hämorrhoiden noch mit der Hand zurückschieben; im 4. Grad ist dies nicht mehr möglich. Um den Krankheitsverlauf zu bremsen, ist es ratsam, über die Ursachen von Hämorrhoiden-Schmerzen Bescheid zu wissen und diesen frühestmöglich entgegenzusteuern. 

Risikofaktoren

Was verursacht überhaupt Hämorrhoiden? Hier eine Übersicht zu den Hauptursachen von Hämorrhoidalleiden:

  • Fehlerhafte Ernährung und Verstopfung
  • Gestörtes Defäkationsverhalten
  • Zu wenig Bewegung
  • Übergewicht
  • Familiäre Veranlagungen
  • Drucksteigerung im Bauch (z. B. Schwangerschaft)
  • Funktionsstörungen am Enddarm
  • Späte Diagnose aufgrund von Scham 

Häufiges zwanghaftes Pressen beim Stuhlgang ist neben weiteren Faktoren Ursache für das Hämorrhoiden-Leiden. Das falsche Defäkationsverhalten wird in diesem Fall durch Verstopfung begünstigt, weshalb eine ballaststoffarme Ernährung mitunter Grund für Hämorrhoidalleiden sein kann. Aber auch mangelnde Bewegung und vermehrtes Sitzen sind ausschlaggebende Faktoren. 

Traditionelle Behandlungsmöglichkeiten

Ob es sich um ein Hämorrhoidalleiden handelt und welches Stadium des Krankheitsbildes vorliegt, entscheidet der Proktologe. Die Diagnose erfolgt schmerzfrei und binnen weniger Minuten. Bei den Stadien II-IV sind die vergrößerten Hämorrhoiden mit bloßem Auge zu erkennen. Im Stadium I erfolgt eine unkomplizierte Analkanalspiegelung, die andere Erkrankungen wie Tumore, Polypen, Abszesse etc. ausschließen kann. Bei leichten Beschwerden können entzündungshemmende Zäpfchen und Salben Juckreiz und Nässen eindämmen. Die Salben haben zwar eine sofortige Wirkung, lindern aber nur die Symptome und nicht die Ursache. 

Um die Ursache Hämorrhoiden ersten Grades zu bekämpfen, kann der Arzt diese noch veröden. Bei Hämorrhoiden des I. bis II. Grades kommt man um eine Gummiringligatur nicht herum. Hierbei wird ein Teil der geschwollenen Hämorrhoiden mit einem Gummiring abgebunden bis sie schließlich nach wenigen Tagen mitsamt Ring abfallen. Im höheren Stadium wird die sogenannte Rekto-Anale Reparatur (RAR) durchgeführt. Diese kann man sich als ein Art Lifting vorstellen, bei der die Hämorrhoidalpolster gerafft und verknotet werden. Sie werden also dort angebracht, wo sie anatomisch hingehören. Der Vorteil ist, dass hier kein Gewebe entfernt wird, allerdings kehrt die Schwellung bei etwa 20 % der Patienten wieder zurück. Bei der Hämorrhoidalarterien-Ligatur (HAL) wird die Blutzufuhr zur geschwollenen Hämorrhoide verschlossen, indem die Arterie vernäht wird. Somit kann die Hämorrhoide abschwellen. Im fortgeschrittenen Stadium wird der stark vergrößerte Teil der Hämorrhoide operativ entfernt. Hierfür sind eine örtliche Betäubung und ein kurzer Krankenhausaufenthalt notwendig. Rückfälle sind nach der Hämorrhoiden-OP möglich. Die komplette Wundheilung kann 4 bis 8 Wochen dauern.

Um einer Hämorrhoiden-OP vorzubeugen, solltest Du so früh wie möglich unsere Tipps und Hausmittel gegen Hämorrhoiden berücksichtigen. Mehr hierzu erfährst du im nächsten Kapitel

Wirkungsvolle Hausmittel

ERNÄHRUNG

Was hilft sofort bei Hämorrhoiden? Mit einfachen Ernährungstipps und bewährten Hausmitteln gegen Hämorrhoiden können die Schmerzen schnell und effektiv gelindert werden. 

„Treibende“ Lebensmittel eignen sich am besten als Hämorrhoiden-Hausmittel, da sie auf natürlichem Wege abführend wirken. Denn sobald die Verstopfung gelöst wird, fällt auch das schmerzhafte Pressen auf der Toilette weg und die Hämorrhoiden können sich im niedrigen Stadium wieder zurückziehen. Gegen Obstipation hilft eine ballaststoffreiche Ernährung mit abführenden Lebensmitteln wie Sauerkraut, (in Wasser eingeweichte) Trockenfrüchten, viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornbrot. Ein bewährtes Hausmittel gegen Hämorrhoiden sind Leinsamen, Flohsamenschalen oder Chiasamen. Nimm hiervon etwa 5-10 Gramm (1 EL) und lasse sie für einige Minuten in 100 ml Wasser quellen. Nimm sie zusammen mit einem Glas Wasser oder Apfelsaft ein. Du kannst die Quellsamen auch dem Müsli oder Joghurt unterrühren. 

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Generell sollte bei Verstopfung für ausreichend Flüssigkeitszufuhr (mind. 2 Liter Wasser am Tag) gesorgt werden. Ein warmes Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen regt die Darmtätigkeit zusätzlich an. Unbedingt zu vermeiden sind Weißbrot, Reis, Fette und süße Speisen (v. a. Schokolade und Kakao).

BEWEGUNG

Bewegung ist das A und O, um die Darmperistaltik in Schwung zu bekommen. Wandern, Radfahren (soweit möglich), aber auch Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation können der Behandlung von Hämorrhoiden zuträglich sein.

TOILETTENHYGIENE

Wer auf die richtige Hygiene achtet, vermeidet, dass Keime Probleme am schnell entzündeten After bereiten. Nach dem Stuhlgang sollte der Analbereich, wenn möglich mit Wasser und einer milden Waschlotion oder einer pH-neutralen Seife gereinigt werden. Anschließend den After behutsam trocken tupfen und nicht reiben! Das würde die ohnehin empfindliche Region nur noch zusätzlich reizen. Experten empfehlen beim Stuhlgang einen Toilettenhocker zu nutzen, da er dem verstärkten Pressen entgegenwirkt. Ein regelmäßiger Toilettengang sorgt zudem dafür, dass sich der Darm an einen geregelten Rhythmus gewöhnt.

AKUTE SCHMERZLINDERUNG

Nach dem Toilettengang bzw. bei Bedarf können beispielsweise vom Arzt verschriebene Salben, Cremes oder auch Aloe Vera, welche antibakteriell und entzündungshemmend wirkt, aufgetragen werden.

Und was hilft sofort bei Hämorrhoiden? Sitzbäder können die akuten Schmerzen besonders schnell lindern. Entzündungshemmende Gerbstoffe wie Eichenrinde oder auch Kamille wirken besonders wohltuend, um den Juckreiz zu vermindern. Das Sitzen kann bei Hämorrhoiden oder nach einer Hämorrhoiden-OP sehr unangenehm sein. Hier ist das ideale Mittel gegen Hämorrhoiden ein ringförmiges Hämorrhoidenkissen, das den Rektalbereich entlastet und damit akute Hämorrhoiden-Schmerzen lindert.

Fazit: Vorbeugung ist die beste Medizin

Damit es möglichst gar nicht erst zu einem Hämorrhoiden-Vorfall kommen kann, ist ein gesunder Lebensstil mit ballaststoffreicher Ernährung, viel Bewegung und möglichst wenig Sitzen die Grundvoraussetzung. Hier nochmals eine Liste mit den wichtigsten Maßnahmen, um Hämorrhoiden-Beschwerden vorzubeugen.

Richtiges Verhalten bei Hämorrhoiden-Schmerzen

  • Ballaststoffreiche Ernährung
  • Viel Wasser oder treibende Säfte trinken (Sauerkrautsaft!)
  • Warten auf die vollständige Darmentleerung
  • Nicht Pressen beim Stuhlgang – tief atmen und entspannen
  • Hausmittel gegen Hämorrhoiden anwenden (siehe oben)
  • Frühzeitige Behandlung beim Proktologen

Mit Hilfe unseres Posts hast du nun bereits einen ersten Überblick zum Krankheitsbild bekommen und weißt, was bei Hämorrhoiden-Schmerzen zu tun ist bzw. wie du diesen vorbeugen kannst. Wenn Du die Tipps zu Ernährung und Bewegung einhältst sowie bewährte Hausmittel nach Rücksprache mit dem Arzt anwendest, sollte einer schnellen Linderung, insbesondere von leichten Hämorrhoiden-Beschwerden, nichts im Wege stehen. Bei länger anhaltenden Beschwerden würden wir dir in jedem Fall einen Gang zum Arzt empfehlen.

Unsere Helfer bei Hämorrhoiden-Beschwerden

 

 

 

 

 

 

 

Quellen

Joos, A. K., & Herold, A. (2010). Hämorrhoidalleiden. Der Gastroenterologe, 5(4), 326-335.

Herold, A. (2008). Stadienadaptierte Therapie des Hämorrhoidalleidens. Der Chirurg, 79(5), 418-429.

Kreuter, A., & Dietrich, A. (2018). Proktologie. In Braun-Falco’s Dermatologie, Venerologie und Allergologie (pp. 1507-1520). Springer, Berlin, Heidelberg.

Kraft, K. (2010). Hämorrhoiden. Zeitschrift für Phytotherapie, 31(05), 262-263.

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